Musikverein St.Michael e.V. Bechhofen

Die Anfänge des heutigen Musikvereins gehen bis in das Jahr 1961 zurück.

Initiatoren und Gründer: Burgard Klaus für organisatorische Belange , Enders Helmut für musikalische Belange..

Als Gründungsmitglieder wurden genannt:

Burgard Alois, Burgard Klaus, Enders Helmut, Helfrich Rudi, Hüther Egon, Hüther Winfried,Jung Heinrich, Karg Heinz, Müller Rudi, Palm Urban, Palm Engelbert, Palm Pirmin, Sammel Rudi.

Mit der Leitung des Vereines ist Klaus Burgard befaßt

Zweck dieses losen Zusammenschlusses von den vorgenannten Personen war es, an kirchlichen Festlichkeiten in Bechhofen eine eigene Blasmusik zu haben. Es sei hierbei an die Schwierigkeiten erinnert, die sich jährlich ergaben um für die Fronleichnamsprozession eine spielfähige Musikergruppe für Bechhofen zu engagieren.

Finanzielle Mittel standen zu diesem Zeitpunkt der Musikergruppe keine zur Verfügung, sodass nach Wegen gesucht werden musste um Notenmaterial und Instrumente zu beschaffen.

Aus diesem Grunde erfolgte in der Amtszeit von Pfarrer Müller eine Eingliederung der Musikergruppe in den Kath. Kirchenchor. Obmann des Kirchenchores und damit auch der Kapelle war 1962 Herr Holzhauser Reinhard.

Dank der finanziellen Unterstützung der Kath. Kultusgemeinde sowie des Landes Rheinland Pfalz, konnten im Verlauf des bzw. der Jahre 1962/63 Instrumente und Noten beschafft werden.

Die Kapelle hatte im Anfangsstadium keine eigenen Einnahmen, lediglich an Fronleichnam wurden der Musikergruppe ein Kostenbeitrag von der Kath. Kultusgemeinde gezahlt.

Der allererste öffentliche Auftritt der Gruppe war am Weißen Sonntag 1962.

Das Repertoire der Kapelle wuchs recht bald beachtlich an. Es lag in der Natur der Sache, daß die Kapelle daher auch über die Ortsgrenzen hinaus verpflichtet wurde. Dieses gab der Kapelle die Möglichkeit eigene Einnahmen zu erzielen. Auch Verbindungen über die Grenzen der Bundesrepublik wurden aufgenommen. So erfolgte im September 1963 eine 4-Tagesfahrt nach Leutasch in Tirol.

Weiter sei an das erste bezahlte Engagement beim Männergesangverein Hengstbach anlässlich des Blütenballes im Saale Beck in 15878 Mittelbach am 02.05.1964 erinnert.

Frühjahr 1965 :Klaus Burgard übernimmt als Vorsitzender die Geschicke des Vereines.

Schon bald erwies es sich als unumgänglich, die Kapelle auf eigene selbständige Beine zu stellen. Deshalb wurde am 15.6.65 eine Gründungsversammlung einberufen und die Rückzahlung des verauslagten Betrages an die Kath. Kultusgemeinde vorgenommen.

Erster Vors. Klaus Burgard, Dirigent: Helmut Enders, Kassenwart Palm Engelbert.

Der Verein wächst, blüht und gedeiht.

Dirigent Enders Helmut erweitert seine musikalischen Kenntnisse in mehreren Dirigentenlehrgängen in Schönecken (Eifel), Wengerohr (Mosel) und schliesslich in der Bundesakademie in Trossingen. Das Betätigungsfeld der Kapelle wächst in die nähere und auch weitere Umgebung hinaus.

Ab Juni 1968 erfolgt eine Art Dauerengagement seitens der Pfarrei Wiesbach zum Spielen der Fronleichnamsmusik. Denkwürdig:Das Festhalten dort an überlieferter Tradition wie Böllerschießen, sehenswertes Ausschmücken der Altäre und viele weitere Details.

Frühjahr 1969 : Palm Urban wird zum 1.Vorsitzenden gewählt.